Rückenschmerzen

„Ich habe Rücken“

Diese Redewendung hat Dank Hape Kerkeling bzw. seines alter ego Horst Schlämmer Einzug in die Arztpraxen gehalten. Gemeint sind damit Rückenschmerzen, unter die ein jeder schon mal im Laufe seines Lebens gelitten hat. Nicht umsonst werden sie als die Volkskrankheit Nr. 1 bezeichnet. Es gibt viele Arten von Rückenschmerzen und die meisten sind harmlos und verschwinden schon nach wenigen Tagen von selbst. Aufgrund dessen gehen auch viele Betroffene nicht zum Arzt, was in manchen Fällen jedoch zu schwerwiegenden Folgen führen kann. Es gibt jedoch auch Patienten, die schon eine wahre Odyssee hinter sich haben. Seit Jahren leiden sie unter quälenden Rückenschmerzen, die mithilfe der herkömmlichen Methoden nicht erfolgreich therapiert werden konnten.
Rückenschmerzen sind eine Zivilisationskrankheit, die sich mit altbewährten und traditionellen Naturheilverfahren erfolgreich behandeln lassen.

Die häufigsten Auslöser für Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Oftmals beruhen sie auf eine schwache Muskulatur. Bauch- und Rückenmuskeln funktionieren als Stabilisatoren der Wirbelsäule und der Bandscheiben und schützen diese vor Schäden. Auch Haltungsschäden, z. B. durch Zwangshaltungen im Beruf oder Sport, lösen Schmerzen aus. Muskelverspannungen sind die Folge, die meist im Bereich der Lendenwirbelsäule als auch im Schulter-Nacken-Bereich angesiedelt sind. Viele Menschen führen kein rückengerechtes Leben. Dies fängt schon mit dem falschen Bücken und Aufheben von Lasten an. Ein Hexenschuss ist meist die Folge von unachtsamen Bewegungsabläufen.

Eine weitere Ursache für Rückenschmerzen ist z. B. der Bandscheibenvorfall. Hierbei kommt es zu einer Lageveränderung der Bandscheibe. Dadurch kann es zu Verletzungen einzelner Nerven als auch des Rückenmarks kommen. Als Folge können Schmerzen, Sensibilitätsstörungen als auch Lähmungen auftreten.

Weitere Auslöser sind u. a. Übergewicht, Arthrose, Osteoporose, Wirbelsäulenverletzungen, Entzündungen der Knochen, Bandscheiben oder Nerven, Erkrankungen des Nervensystems, Durchblutungsstörungen des Rückenmarks, Nierenerkrankungen und Tumore.
Bei Rückenschmerzen sollte auch der psychische Faktor nicht außer Acht gelassen werden, da auch Stress und seine Folgen körperliche Auswirkungen haben können.

Ob klassisch oder traditionell – dem Rücken tut beides gut

Die Behandlung von Rückenschmerzen muss individuell auf den Patienten abgestimmt sein.
Neben den klassischen schulmedizinischen Methodenkommen die Akupunktur, Neuraltherapie, aber auch Kinesiotaping, Schröpfen, manuelle Therapien, Wärmeanwendungen sowie die Traditionelle Chinesische Medizin als zur Verfügung stehende Behandlungsmethoden bei Hexenschuss und anderen Arten von Rückenschmerzen zum Einsatz.
Studien haben gezeigt, dass vor allem die westliche Kultur häufig an Bandscheibenvorfall & Co. leidet. Die mehrere tausend Jahre alte chinesische Heilkunst steht für eine erfolgreiche Geschichte in der Behandlung von Rückenschmerzen.

Die klassische Schulmedizin, als auch Naturheilverfahren wie z. B. Neuraltherapie und Chinesische Phytotherapie, schließen einander bei der Behandlung von Patienten nicht aus. Vor allem die Kombination dieser Behandlungsmethoden, bietet die Möglichkeit, auch schwerwiegende Erkrankungen zu behandeln.

Gerade um Chronifizierung zu vermeiden haben diese Naturheilverfahren ihren besonderen Stellenwert. Modere multizentrische Studien haben die nachhaltige Wirksamkeit der Akupunktur deutlich belegt.